Inhalte aus Evernote nach OneNote umziehen

Kein direktes Thema für DevOps, aber interessant für alle, die einen einfachen Weg suchen, ihre Notizen von Evernote nach OneNote umzuziehen. Microsoft hat ein Werkzeug zur Verfügung gestellt mit dem der Umzug von Inhalten von Evernote nach Microsoft OneNote spielend einfach vonstatten geht. Für die Migration der Inhalte ist ein Microsoft-Konto (Live, Hotmail oder Outlook.com) notwendig. Der Evernote Windows-Client muss nicht zwingend installiert sein, beschleunigt das Kopieren der Inhalte allerdings um ein Vielfaches.

Zu beachten ist, dass das Tool derzeit nur für Windows ab Windows 7 verfügbar ist. An einer Version für Apples OS X wird laut Aussage von Microsoft gearbeitet, ein genaues Veröffentlichungsdatum ist derzeit nicht bekannt.

Im Gegensatz zu Evernote bietet OneNote in der kostenlosen Variante mehr Speicherplatz an, bietet innerhalb der Smartphone- und Tablet-Apps automatische Handschriftenerkennung und hat auch ohne Premium-Account die Möglichkeit Inhalte offline zur Verfügung zu stellen. Apps sind sowohl für Windows 10, Windows 10 Mobile, Android, iOS und OS X von Apple vorhanden.

Was passiert bei der Übertragung?

Notizbücher in Evernote werden ebenfalls zu Notizbüchern in OneNote, einzelne Notizen werden zu Seiten in einem Notizbuch.

Wer bei der Migration auch die Berücksichtigung von Tags in Evernote anhakt, bekommt innerhalb des Notizbuches auch die sogenannten Abschnitte eingerichtet. Hierbei berücksichtigt das Tool das erste Tag das bei einer Notiz hinterlegt ist und erstellt daraus einen Abschnitt. Notizen (Seiten) ohne ein Tag landen unter dem Abschnitt Pages.

Werden innerhalb eines Notizbuches viele unterschiedliche Tags verwendet, so kann dies nach der Migration nach OneNote zu einem unübersichtlichen Chaos führen. Der Haken sollte also mit Bedacht gesetzt werden.

Die Übertragung der Daten kann je nach Geschwindigkeit der Internetverbindung und der Größe der Notizbücher einige Zeit in Anspruch nehmen.

Nach Abschluss der Migration können die Notizbücher automatisch in den jeweiligen Desktop- oder Mobilanwendungen synchronisiert werden. Praktisch hierbei ist, dass in den Mobilanwendungen der Anwender die Möglichkeit bekommt, die zu synchronisierenden Notizbücher auszuwählen. Einzelne Seiten werden einmalig erst geladen, wenn sie aufgerufen worden sind. Anschließend stehen sie offline zur Verfügung.

Weitere Onlinequellen:

ZDNet

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